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Barocke Kammermusik zum Erntedank
BarocKöln spielt für den Europa-Jugendtag 2009 Samstag, 20.09.2008

Köln-Lindenthal. Am Sonntag, dem 5. Oktober 2008, gibt das Ensemble „BarocKöln“ ein Benefiz-Konzert zu Gunsten des Europa-Jugendtags 2009. Die vier jungen Musiker laden am Abend des Erntedank-Tags zu einem barocken Ohrenschmaus mit Werken von Telemann, Bach, Krebs, Schein, Quantz und Blavet.


Das Konzert beginnt um 18 Uhr in der Neuapostolischen Kirche Köln-Lindenthal, Birresborner Straße 1, in Köln. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden zu Gunsten des Europa-Jugendtags 2009 in Düsseldorf gebeten.

Die Ursprünge von „BarocKöln“ gehen auf das Jahr 2004 zurück. Zu dieser Zeit entstand die Idee, gemeinsam Musik aus dem 17. und dem beginnenden 18. Jahrhundert zu machen. Neben Björn-Daniel Reich am Cembalo spielen Ramona Waide-Wollersheim (Querflöte) sowie das Geschwisterpaar Rebekka und Martin Nonnast (Violine und Violincello).

Die jungen Musiker sind nach mehreren öffentlichen Auftritten und dank ihrer spielerischen Verve und einfühlsamen Interpretation inzwischen über die Stadtgrenzen Kölns hinaus bekannt. Ihre Besetzung lässt auf ein Quartett schließen, tatsächlich spielt „BarocKöln“ jedoch als Trio. Diese Kuriosität erklärt sich dadurch, dass im Barock die Triosonate Vorbild für die Kammermusik wurde. Darin werden die beiden Melodieinstrumente zum einen durch das Cembalo akkordisch begleitet. Zum andern wurden Cembalo und Cello zur Verstärkung der Basslinie zusammen gefasst. „BarocKöln“ lässt daher historisch getreu Flöte, Violine und Basso continuo aus Cembalo und Cello erklingen.

Björn-Daniel Reich, 33-jähriger Gründer des Ensembles, bezeichnet sich und die weiteren Mitglieder der Kapelle als „Dilettanten im besten Sinne“, die sie sich aus purer Freude mit den Klängen und der Aufführpraxis des Barock beschäftigen.

Das Programm für den Erntedank-Tag enthält die Glanzlichter barocker Publikumserfolge. Es möchte die Liebhaber barocker Weisen genauso ansprechen wie interessierte Neugierige, die erstmals eine musikalische Zeitreise ins Barock unternehmen wollen. Glanzvoll ist auch das Motto der Laien-Musiker aus der Domstadt, das mit Lettern aus echtem Blattgold den Cembalo-Deckel ziert: „Soli Deo Gloria“ – Allein Gott sei die Ehre.