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KiGo 10-14: Den Herrn Jesus bekennenSonntag, 17.08.2008
Brauweiler. Am Sonntag, 17. August 2008, fand wieder KiGo für die 10-14jährigena in Brauweiler statt. Elisabeth (13 Jahre) berichtet davon:
Als wir heute nach Brauweiler kamen, wurden bunte Zettel an uns verteilt, allerdings wussten wir noch nicht wieso.
Nach dem Einganslied las uns Moritz das Textwort vor: "Wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater." (Mathäus 10, Vers 32) Auf die Frage, wer dies gesagt haben könnte, wussten wir natürlich die Antwort: Der Herr Jesus. Aber was bedeutet eigentlich Bekennen? Na klar, wenn wir über eine Sache oder Person ganz offen reden.
Außerdem steckt das Wort "Kennen" darin. Man kann also eigentlich nur etwas bekennen, was man auch wirklich kennt. Und wen kennen wie besonders gut? Ja, unsere Eltern, Geschwister und Freunde. Und sicher fällt es und leichter uns zu jemandem zu bekennen, den wir auch lieben. Aber kennen wir denn den Herrn Jesus? Schließlich haben wir ihn noch nie gesehen, und kann man jemanden Lieben, den man noch nie gesehen hat?
Das dies möglich ist, zeigte und eine kleine Geschichte, die uns Evangelist Senger erzählte:
Ein kleiner Junge, der im 2. Weltkrieg geboren wurde, kannte seinen Vater nicht. Der kämpfte in Rußland an der Front. Aber die Mutter hatte ein Bild von ihm aufgestellt und erzählte ihrem Sohn von seinem Vater. Sie sagte ihm, dass der Papa ganz lieb sei. Eines Tages, der Junge war 5 oder 6 Jahre alt, da klingelte es. Vor der Tür stand ein magerer und unrasierter Mann, aber der Junge rief sofort: "Mama, Mama komm schnell, der Papa ist wieder da!" Er hatte ihn sofort erkannt, denn er hatte das Bild von ihm in seinem Herzen. Also kann man auch jemanden lieben, den man noch nie mit seinen eigenen AUgen gesehen hat.
Wir kennen und lieben Jesus auch, denn er lebt in unseren Herzen und wir hören von ihm im Gottesdienst und in den Unterrichten. Wir bekennen uns zu Jesus, wenn wir von ihm erzählen und auch durch unser Verhalten.
Nachdem wir soviel über das Bekennen gelernt hatten, wurden wir mit Hilfe der bunten Zettel in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam eine Alltagssituation vorgestellt und wir mussten nun überlegen, wie wir uns in dieser Situation zu unserem Glauben bekennen könnten.
Nachdem alle Gruppen ihre Ergebnisse vorgetragen hatten, feierten wir das heilige Abendmahl.
Der Gottesdienst war wie immer schön gestalted.
Bis nächstes Mal, eure Elisabeth (13 Jahre)


